Mrz
16

AMPLIFIED: Ein Portrait über das Londoner Kultlabel und die neuen Kollektionen

Das Label Amplified wurde 2004 als Joint Venture von Bravado, einer Merchandising-Tochter der Universal Music Group, und dem bekannten Modeproduzenten Fresh Air gegründet. Heute gehört das Unternehmen zu den international angesagtesten Anbietern stylischer Rock Fashion. Die Designs des Londoner Kultlabels sind von Musik inspiriert, insbesondere von Top-Acts aus Rock und Pop wie z. B. Lady Gaga oder Madonna, aber auch Motive von AC/DC, Guns N’ Roses, Motörhead, David Bowie und natürlich The Rolling Stones sind auf den Shirts und Kleidern für Groß und Klein zu finden. Die Amplified-Kollektionen gibt es z.b. bei Frontline oder Engelhorn, Breuninger, L. Beck, Kult oder P&C.

Die Kollektionen

Was haben Kurt Cobain, Morrissey oder Jim Morrison gemeinsam? Sie sind Kult! Oder Madonna und Lady Gaga? Sie sind Weltstars! Diese und selbstverständlich noch viel mehr Stars zieren auch in kommender Saison die IKONIK Kollektion von Amplified. Standesgemäß werden die Ikonen aus den besonders stilprägenden musikalischen Perioden wie Rock, Punk, Rockabilly oder Pop in großen schwarz-weißen Fotoprints auffällig in Szene gesetzt. Nach dem großen Erfolg der letzten Kollektion im Juli 2010, wurde diese um weitere interessante Styles ausgebaut. Neu in dieser Saison sind Allover-Prints von Kult- Musikern wie Morrisey und Slash, welche in IKONIKs typischer Zeitungsdruck-Optik schmal geschnittene Longshirts zieren. Zusätzlich dazu gibt es neue Shirts mit Musikern wie Bruce Springsteen, KISS, Blondie, Madonna, Lady Gaga und Mick Jagger. Die Ladiesshirts überzeugen mit einer schmalen femininen Silhouette und dezent eingesetzten Farbakzenten.

Neben der IKONIK-Kollektion gibt es die klassische VINTAGE-Kollektion, die in der kommenden Saison um die neue “Cotton Candy”-Linie erweitert wird.

Spoiler Alarm: Nächste Woche startet unser Amplified-Gewinnspiel! Stay tuned.

Mrz
04

Street-Culture und urbaner Lifestyle at its best: Das Streetwear-Label Pleasant Beef im Interview

Pleasant Beef ist ein Streetwear-Label aus Leipzig. Für seine T-Shirt-Designs greift das von René und Norbert Mayer gegründete Label kontemporäre Street-Culture-Themen auf und gestaltet auf deren Grundlage ausgefallene und für das Brand charakteristische Artworks.

Wie Pleasant Beef begann, was die Jungs inspiriert und was das Label in Zukunft geplant hat erfahrt ihr im exklusiven Pleasant Beef-Interview. Vorhang auf!

Seit wann gibt es euer Label und wie kam es zur Gründung?
René: Alles begann im November 2007. Nachdem Ed Hardy ganz Rohan unterworfen hatte, nahmen seine Nasgul den Anwohnern von Helms Klamm ständig die Parkplätze weg. Der Untergang Mittelerdes schien besiegelt. Nur eine beherzte “Keep-Streetwear-real-Initiative” vermochte jetzt noch zu verhindern, dass mein, äääh ich meine unser Schatz endgültig in die Hände des Feindes fiel.
 
Was habt ihr vor “Pleasant Beef” gemacht?
Norbert: Studium, Schule, Kindergarten, Wickelgruppe, Uterus, Quark im Schaufenster 
 
Seht ihr eine Designausbildung als essentiell an, um gute Shirt-Designs entwerfen zu können?
Norbert: Es hat jedenfalls noch niemandem geschadet, Know how von kompetenter Seite vermittelt zu bekommen. Schließlich würden wir ohne das Wissen unserer Vorfahren möglicherweise noch immer mit Kiemen nach Sauerstoff japsen. Viel wichtiger als jede “handwerkliche” Ausbildung ist jedoch, ein gewisses Gespür für originelle Gestaltungsansätze und unkonventionelle Perspektiven zu entwickeln. Der Rest ergibt sich dann fast von allein.

Wer oder was inspiriert euch?
René: Im Grunde verbirgt sich hinter allem eine küssende Muse. Egal, ob es nun die mit Stickern übersäte S-Bahn-Unterführung, der tägliche Gang zur Therapiegruppe, oder das neue Trompetensoloalbum von Stefanie Silbereisen ist. Sich in dieser Beziehung Grenzen zu setzen, bedeutet nach unserer Auffassung nichts anderes, als sein Wahrnehmungsvermögen ohne ersichtlichen Grund einzuschränken.


 
Welches Shirt aus eurer Kollektion liegt euch besonders am Herzen und warum?
Norbert: Eigentlich möchte ich da kein bestimmtes Motiv hervorheben, aber “carpe noctem” ist um Lichtjahre besser, als alles was wir jemals entwerfen werden. 
 
Wie schätzt ihr Leipzig als Modestandort ein?
René: Auch wenn es sich in Leipzig wunderbar aushalten lässt und hier eine vor allem international gefeierte Kunst- und Kulturszene zu Hause ist, sind wir der Überzeugung, dass für die Realisierung kreativer Projekte weniger der regionale Standort, als vielmehr der geistige Standpunkt den zentralen Erfolgsfaktor bildet. Unabhängig davon gehören insbesondere Städtereisen zu unseren liebsten Pflichtübungen, da diese die eigene Kreativfindung in besonderem Maße mit zusätzlichen Inspirationen versorgen. Erst diese Woche von einem London-Trip zurückgekehrt, kann ich jedem Fußbekleidungsliebhaber so z.B. am Rande verraten, dass dort gerade ockerfarbene Vintage-Look-Budapester der letzte Schrei sind. Aber ich schweife ab…

Wie sieht die Zukunft von Pleasant Beef aus? Ist eine neue Kollektion geplant?
Norbert: Wie es der Zufall will, arbeiten wir momentan tatsächlich bereits an unserer neuen Kollektion, die neben T-Shirts erstmals auch mit diverser Sweatwear und einigen Accessoires auffahren wird. Dabei möchten wir weiterhin unter Beweis stellen, dass sich – nennen wir es ruhig – “Coolness” und Humor keinesfalls ausschließen müssen. Das ist ausnahmsweise mein voller Ernst.

Welche Tipps würdet ihr ambitionierten Label-Gründern geben?
René: Auch wenn das jetzt vielleicht nicht besonders spannend klingt, sollte sich jeder Label-Gründer darüber im Klaren sein, dass man in der Modebranche nicht nur “auf Knopfdruck” kreativ sein, sondern ebenso in der Lage sein muss, ein “richtiges” Unternehmen zu führen. Der New Yorker Fashionbusiness-Guru Imran Amed hat dies mal so ausgedrückt: “Du wirst wahrscheinlich nur 10% deiner Zeit damit verbringen, Kleidung zu entwerfen und die restlichen 90% als Geschäftsmann (bzw. -frau) tätig sein.” Wer sich dieser Tatsache bewusst ist, hat jedoch gute Chancen, schon bald als potenzieller Erfinder des ärmellosen W-Neck-Longsleeves in die Annalen einzugehen.

Vielen Dank für das Interview!

Nun möchte ich euch noch meine 4 Lieblingsshirts vorstellen.

Und hier noch ein kleiner Spoiler: Bald wird es hier im Blog ein Pleasant Beef Gewinnspiel geben. Stay tuned.

Feb
25

Bandit-1$M – Das Klamottenlabel des Künstlerkollektivs 123KLAN im Portrait

Bandit-1$M wurde 2007 von den kreativen Köpfen des Künstlerkollektivs 123KLAN gegründet. Zuerst bekannt durch ihre Graffiti Pieces wurden sie sehr schnell für ihren starken eigenen Design-Stil geschätzt. Der Name des Labels stammt daher, dass das Sprühen von Graffiti (leider) als Vandalismus angesehen wird und somit kriminell ist, bekannt als „banditisme“ (engl. banditism).

Im Bandit-1$M-Shop gibt es neben den superstylischen T-Shirts auch Mützen, Sticker, Kissen, Poster uvm. Unsere Auswahl von Lieblingsshirts ist dann doch recht groß ausgefallen. Big Love, sage ich da nur:

Hier das neueste Video des 123KLAN‘s mit ihren bisherigen Design-Arbeiten, unterlegt von den sagenhaften Beastie Boys:

Feb
04

Ein Shop-Portrait: Das Streetwear-Klamottenlabel “Remain Insane”

Remain Insane ist das Streetwear-Klamottenlabel von Marcel und Dennis aus Hof in Oberfranken. Das Label existiert seit 2005 und erfreut sich wachsender Beliebtheit, vorallem in der Skateboarder-Szene.

Für dieses Jahr ist eine neue Kollektion geplant. Alle Shirts werden aus nachhaltigen Rohstoffen und sweatshopfrei hergestellt.

“Wir sind rasant gewachsen, aber wir machen alles selbst. Design, Produktion, Vertrieb. Eigentlich sind wir jetzt an unsere Grenze gekommen. Die Nachfrage ist so groß, dass wir nicht so klein bleiben können, wenn wir mitgehen wollen.”, verrieten die Jungs gegenüber der Frankenpost.

Weitere Infos und natürlich alle Shirts gibt es auf remain-insane.com. Hier meine Favoriten:

Jan
07

Die Kult-Shirts von Hamburger Disco im Portrait – Dance! Eat! Dance!

Das T-Shirt-Label Hamburger Disco stammt aus Vancouver, Kanada und hat sich den beiden wichtigsten Errungenschaften der Menschheit verschrieben hat: Hamburgern & Disco.

Heute interviewe ich Matt, einen der Gründer des Labels.

Wer steckt hinter Hamburger Disco?
Das Label Hamburgerdisco wurde von drei Jungs gegründet: Matt, Jay und Rumell. Wir sind beste Freunde und ganz offensichtlich leidenschaftliche Hamburger-Esser.

Wer übernimmt bei euch welche Aufgaben?
An den Designs arbeiten wir alle zusammen, aber jeder ist auf die ein oder andere Sache spezialisiert. Rumell übernimmt den ganzen Medien- und Technikkram. Matt kümmert sich um Planung und Marketing und Jay ist verantwortlich für unsere geliebten Produkte und die Community.

Was habt ihr vor der Gründung eures Labels gemacht?
Wir haben für eine Menge verschiedener Firmen gearbeitet, darunter Best Buy, Electronic Arts und eBay.

Können Designer bei euch ihre Motive einreichen oder gestaltet ihr alle Designs selbst?
Wir gestalten die meisten unserer Shirts selbst, aber sind natürlich immer offen für den Input anderer Designer. Eins der großartigsten Dinge als Betreiber eines Klamottenlabels ist, dass wir ständig fantastische Künstler kennenlernen.

Gab es irgendwelche Schwierigkeiten bei der Gründung und dem Aufbau eures eigenen Labels? Würdet ihr es Leuten empfehlen, die selbst Shirts designen?
Klar haben wir das. Kopfüber in die Hölle und zurück. Aber es hat sich gelohnt. Unsere Empfehlung an alle Künstler, die ein eigenes Label gründen wollen: Bevor ihr mit irgendwas anfangt, schreibt einen Businessplan und haltet euch daran. Das ist das Wichtigste.

Kann man bei euch die Hamburger-Kopfhörer kaufen, die ihr in euren Produktfotos verwendet?
Haha, das wurden wir schon ungefähr 1000 mal gefragt. Momentan geht das leider noch nicht, aber ich glaube da sollten wir mal drüber nachdenken.

Was macht ihr, wenn ihr nicht gerade Hamburger verspeist und tanzt?
Lärm machen. Wir sind eine unglaublich laute Meute von Bengeln.

Danke und alles Gute für 2011!
Danke Danke!

Weitere Infos und natürlich die superstylischen Shirts gibt es hier:
Hamburger Disco

Mit dem Gutscheincode DANKA (beim Checkout eintippen) spart ihr bis Ende Januar 25%!

Nov
22

Zwei laFraise-Designer im Interview: tavutactac und Happyfish

Im laFraise-Blog gibt es neue, spannende Interviews mit 2 Designern zu lesen: tavutactac (links im Bild zu sehen, Shirtdesign: Happiness) und Happyfish (Shirtdesign: Cute Cat).

Eric (31) aka Tavutactac arbeitet seit 12 Jahren als Grafikdesigner. Er hat bereits in mehreren Agenturen in Paris und Umgebung gearbeitet und lebt mittlerweile in Brittany. Wenn er mal keine Inspiration hat, lenkt er sich ab und geht spazieren oder in eine Bar. Sein Rezept zum Glücklichsein? Das gleiche wie für French Toast. Das gesamte Interview mit Eric

Laurent (27) aka Happyfish ist ebenfalls Grafikdesigner und arbeitet in Montpellier. Er hat 2 Katzen, die ihn auch zu seinem laFraise-Design “Cute Cat” inspirierten. Als Kind hat er gern Insekten unter dem Mikroskop betrachtet und Micky Mäuse gemalt. Zum Interview

www.lafraise.de

Mai
31

eboy: Pixelkunst aus Berlin

Eboy ist eine 1998 gegründete Gruppe von deutschen Künstlern und freiberuflichen Grafikdesignern, die sich auf Pixel-Art spezialisiert hat und seltener auch Vektorgrafiken herstellt. Gründungsmitglieder der in Berlin arbeitenden Gruppe sind Steffen Sauerteig, Svend Smital und Kai Vermehr.

Die Arbeiten der Designer umfassen unter anderem Werbe-Aufträge von MTV, Adidas und SAP, Illustrationen für Publikationen wie Die Woche, Die Zeit oder The Face und den Entwurf einer Spielzeugserie namens Peecol. Die größte Verbreitung fanden ihre isometrischen Stadtansichten, zum Beispiel von London oder Tokyo. Ihre Bilddatenbank brachte eboy 2002 in dem Band Hello Eboy heraus. Die Gruppe zeigte Drucke ihrer Werke auf verschiedenen Ausstellungen, zum Beispiel Pixelesque im Mai/Juni 2004 in der Maxalot Gallery in Barcelona oder als Teil von Digital Aesthetic 2 im Vereinigten Königreich im Frühjahr 2007. Sie trat auf Konferenzen wie der Typo Berlin 2006 oder der Pictoplasma Conference des Projekts Pictoplasma auf.” [von Wikipedia]

Weitere Einblicke gibt das spannende eboy-Interview des U_mag.

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© alle Bilder von eboy & U_mag

Feb
20

Johnny Cupcakes im Portrait: Im Alleingang auf Erfolgskurs

Johnny Cupcakes ist ein T-Shirt-Label und gleichzeitig der Spitzname des Gründers. Nach dem College verkaufte er die Shirts aus seinem Kofferraum heraus und hatte bald einen Riesenerfolg. Dennoch sagte er sämtlichen interessierten Investoren ab und entschied sich für Qualität statt Quantität.

Wie bist du auf die Idee gekommen, ein T-Shirt-Label zu gründen?
Als ich klein war fiel mir auf, wie gestresst und genervt meine Mum von ihrem 9-5 Job war. Seitdem habe ich Wege gesucht, mein eigener Arbeitgeber zu sein. Ich verkaufte Limonade und Scherzartikel und führte Zaubertricks auf Kindergeburstagen vor. Ich war immer der Klassenclown und verkaufte Furzkissen, falsche Süßigkeiten und Juckpulver als “Scherzartikel-Pakete”. Im Jahr 2000 war ich dann mit der Highschool fertig und versuchte mich am College… für ein paar Wochen, haha.

Das College-Ding war nie so wirklich mein Ding. Ich habe ADHS und mir fällt es sehr schwer, mich auf etwas zu konzentrieren. Außerdem kann ich bei den meisten Hobby- und Sportsachen am College (Parties) nicht mitmachen, da ich weder trinke noch Drogen nehme.

Nach ein paar Wochen flog ich dann vom College. Ich versuchte mich im Button-Business und gestaltete Pins/Buttons für Bands und Firmen. Zusätzlich arbeitete ich ein- oder zweimal die Woche in einem Siebdruck-Laden und einem Plattenladen namens “Newbury Comics”.

Jeden Tag bekam ich auf Arbeit einen anderen Spitznamen, warum auch immer. Vermutlich ist der Name Johnny einfach super geeignet, um irgendwas Albernes hinten dran zu hängen. ‘Johnny Appleseed’, ‘Johnny Coffeecakes’, ‘Johnny Cupcakes’, ‘Johnny Pancakes’…

Während meiner Arbeit im Siebdruck-Shop habe ich auch Shirts für meine Metal/Hardcore-Band gedruckt. Ich dachte, es wäre ne witzige Idee, einfach ein paar Shirts zu machen auf denen “Johnny Cupcakes” steht.

Als ich das Shirt dann auf Arbeit anhatte, gab es jede Menge Aufregung. Nicht nur, dass alle meine Kollegen das Shirt wollten, sogar die meisten Kunden wollten eins! Und so machte ich ein paar Johnny Cupcakes Shirts und verkaufte alle noch am gleichen Tag! Eine Person erzählte 10 weiteren davon, und diese 10 Leute erzählten dann 100 weiteren davon.

Plötzlich kamen jede Menge Leute in den Laden und wollen Johnny Cupcakes Shirts kaufen. Mehrmals am Tag tat ich so, als würde ich ins Bad gehen, nur um mich herauszuschleichen und ein paar Shirts aus meinem rostigen Kofferraum zu holen.

Was ist deine Philosophie?
Ich möchte lieber eine Marke mit einem Kundenstamm aufbauen, der das, was ich geschaffen habe, wirklich liebt und wertschätzen kann. Die Leute mögen Dinge, die niemand anderes hat und ich produziere sehr gern limitierte oder Extra-Auflagen zu bestimmten Anlässen, anstatt auf Masse zu produzieren.

Ich kommuniziere viel mit meinen Kunden und biete unvergessliche Erfahrungen… wie zum Beispiel Events im Geschäft, die Verpackung und die liebevolle Detailarbeit, die ich in alles stecke.

Viele Firmen versuchen, alle Ecken abzugrasen, um möglichst viel Geld zu verdienen. Ich mache genau das Gegenteil und lege sehr viel Wert auf alle kleinen Dinge.

Mittlerweile verdiene ich verdammt viel Geld damit und konnte sogar meine Eltern, meine Schwester und all meine engen Freunde in der Firma anstellen – damit sie nicht irgendwelche Jobs machen müssen, die ihnen keinen Spaß machen.

Bei der aktuellen SALE-Aktion könnt ihr noch einige limitierte Shirts erhaschen, die nach dem Sale nie wieder gedruckt werden. Also haltet euch ran!

Viel Spaß!

© alle Bilder von Johnny Cupcakes

Feb
19

Yes No Maybe: Freshe Siebdruck-Shirts aus London

Yes No Maybe ist ein Modelabel aus dem Norden Londons, das sich auf frische und einzigartige Streetwear spezialisiert hat. Angefangen hat alles mit einer gebrauchten Siebdruck-Maschine und jeder Menge Ehrgeiz. Die komplette Geschichte, Lebensansichten und Philosophie des Labels könnt ihr im folgenden Beitrag nachlesen.

Ach und übrigens: Im Februar (also bis 28.2.) gibts 30% Rabatt auf alle Artikel im Shop!!

Woher stammt der Name “Yes No Maybe”?
Wir müssen in unserem Leben ständig Entscheidungen treffen. Ja oder Nein. Vielleicht wenn… vielleicht später…. vielleicht. In der Schule und den Medien wird uns vermittelt, dass wir alles erreichen können, wenn wir es stark genug wollen und hart genug dafür arbeiten. Also, was willst du machen? Yes No Maybe ist für alle, die sich nicht entscheiden können.

Was waren die ersten Schritte von Yes No Maybe?
Ich bekam eine Siebdruck-Ausrüstung von meinem Vater und wollte das ganze unbedingt mal ausprobieren. Also recherchierte ich im Internet und kaufte mir die notwendigen Farben und Bindemittel. Ich fuhr dann nach Bristol zu meinem guten Freund Yoav. Wir schlichen uns in einen Druckladen an seiner Uni und stellten die ersten Siebe her: “Trapped” – ein Druck von meinem Händen und meinem Gesicht auf einem Fotokopierer, “Updown” – ein Bild aus einem Yoga-Buch mit den Worten YES NO MAYBE darunter und “Lovely Crests”, ein wunderschöner Holzschnitt eines sehr alten Plattencovers – wieder mit dem fettgedruckten Slogan YES NO MAYBE.

Da ich im Alter von ca. 13 – 23 ein recht zweitklassiger Graffiti-Künstler war, war ich absolut gespannt darauf, die Arbeit mit Schablonen auch auf Klamotten zu übertragen. Immer und immer wieder, mit klaren Linien und absoluter Kontrolle. Es gibt ein paar Dinge, die du beachten musst, wenn du Klamotten bedruckst: Größe, Anzahl der Farben, Details, Platzierung… genug Elemente, um mir eine Struktur vorzugeben ohne mich zu sehr einzuschränken.

Was ist eure Philosophie?
Yes No Maybe ist ein bestimmter Lebensstil. Man kann es auch Einstellung nennen. Eine Einstellung, die bis zu der Generation zurückreicht, der gesagt wurde, dass alles möglich ist wenn man es nur stark genug will.
Es ist diese Do-It-Yourself-Mentalität, die von Schulen, MySpace, sozialen Netzwerken wie Facebook, Flickr, Youtube usw. gefördert wird. Du kannst dich einfach hinstellen und dich selbst vermarkten, einfacher als je zuvor. Natürlich kannst du dich auch für das genaue Gegenteil entscheiden. Du kannst zwischen mehr Berufen, Mädels, Weiterbildungen, Reisemöglichkeiten, Drogen, Sneakers wählen als je zuvor. In meinem Supermarkt gibt es 8 verschiedene Sorten Pesto. Ich habe keine Zeit, zu bedauern, dass ich nicht alle davon getestet habe. Aber irgendwie denke ich trotzdem darüber nach, ob ich das richtige Pesto ausgesucht habe. Bei Klopapier gibt’s sogar noch mehr Auswahlmöglichkeiten! Eine zu große Auswahl kann überwältigend, ja sogar hinderlich sein.

Genau hier setzt Yes No Maybe an. Möglichkeiten, Unsicherkeiten und ein paar klare Momente. Yes No Maybe ist das Ergebnis meiner Bemühungen, etwas Einzigartiges, Wertvolles und Interessantes zu erschaffen. Mode ist unbeständig. Styles ändern sich und die meisten Labels und Modeleute nehmen sich selbst viel zu ernst. Ihre Designs nehmen sie dabei jedoch nicht ernst genug. Beziehungen mit Künstlern, Fotografen, Druckern, Fabriken, Läden und der Öffentlichkeit im Allgemeinen sind Dinge, die mir äußerst wichtig sind.

 

» Weitere Einblicke in die spannende Geschichte von Yes No Maybe

© alle Bilder von Yes No Maybe

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